Haubentaucher

(Podiceps cristatus)

Durch Herrn Reiner Rathmann konnten diese einmaligen Aufnahmen bei den Haubentauchern am Frießnitzer See gemacht werden.

Hierbei hat der Jungvogel eines Haubentauchers etwa 20 Minuten die Eier bebrütet.

Haubentaucher (Podiceps cristatus)

(Fotos: Reiner Rathmann,
NABU Altenburg)

Posthornschnecke

(Planorbarius corneus)

Frießnitzer See
4. Juni 2015
(Fotos: Lutz Wolfram, NABU Gera-Greiz e. V.)

Kleines Sumpfhuhn

(Porzana parva), am Frießnitzer See.

Für Großansicht, bitte auf das Foto klicken!

25.Mai 2015

(Fotos: Reiner Rathmann,
NABU Altenburg)

Impressionen am Birkhausener Teich/Süße Tränke

20. Mai 2015
(Fotos: Lutz Wolfram, NABU Gera-Greiz e. V.)

junges Blässhuhn (Fulica atra)

Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus)

Höckerschwäne (Cygnus olor)

Feldsperling (Passer montanus)

Eine Bank der Generationen

9. Mai 2015

Mit akustischer Untermalung quakender Wasserfrösche und eines rufenden Kuckucks sowie unter kritischer Beobachtung einer Feldsperlingfamilie und einer Starenfamilie, die beide in den Nistkästen am Aussichtsturm ein Heim gefunden haben, führten fünf Naturbegeisterte am 9. Mai 2015 einen weiteren Arbeitseinsatz unter der Leitung des NABU Kreisverbandes Gera-Greiz im Naturschutzgebiet Frießnitzer See durch.

Hierbei wurden im Bereich des Aussichtsturmes weitere Pflanzen in die Erde gebracht, es handelt sich um Wildrosen (Rosa canina).

Seit der Eröffnung des Aussichtsturmes gab es wiederholt Hinweise von Familien, dass kleinere Kinder nicht über die Brüstung schauen können. Darum wurde im Inneren des Aussichtsturmes eine Bank eingebaut, aus Sicherheitsgründen im Gang an der rückgewandten Brüstung unterhalb der Schautafeln. Diese kann nun nicht nur von den noch zu klein gewachsenen Kindern als Erhöhung genutzt werden, sondern wird wohl auch den dazugehörigen Großeltern als Sitzbank gute Dienste erweisen. Selbst steh- und ausdauererprobte Ornithologen werden sich über eine Sitzmöglichkeit freuen. So haben nun alle Besucher einen freien und entspannten Blick auf den See und die ihn bewohnende Vogelwelt.

Eine Überraschung hatte dieser Tag auch noch zu bieten. Bei der notwendigen Entfernung eines in den Seebach gekippten Baumes, der den Wasserabfluss behinderte, wurde in dessen Wurzelstock ein Flusskrebs gefunden, der sich nach eingehender Begutachtung als Europäischer Flusskrebs (Astacus astacus) herausstellte. Er wird durch den aus Amerika eingeschleppten verwandten Kamberkrebs (Orconectes limosus) bedroht, der eine für den einheimischen Flusskrebs tödliche Krankheit mitbringt.

Mit jeder erfolgreichen Aktion, und auch dieser Arbeitseinsatz war dank der Helfer, des zur Verfügung gestellten Materials und des guten Wetters wieder sehr erfolgreich, rundet sich das Gesamtbild Naturschutzgebiet Frießnitzer See, dienen doch alle Bemühungen nicht nur dazu, dieses Landschaftskleinod in seinem Bestand zu schützen und weiter zu entwickeln, sondern es soll dessen zunehmende Vielfalt und Schönheit den Besuchern nahe gebracht und so eine Wechselbeziehung zwischen Natur und Mensch geschaffen werden.

(Fotos: Lutz Wolfram, NABU Gera-Greiz e. V.)

Europäischer Flusskrebs

(Astacus astacus)

Auf der Büffelweide

7. Mai 2015
(Fotos: Lutz Wolfram, NABU Gera-Greiz e. V.)

Bittere Schaumkraut
(Cardamine amara)

Schilfrohr (Phragmites australis)

Bittere Schaumkraut
(Cardamine amara)

Sumpfdotterblume (Caltha palustris)

Sumpfdotterblume (Caltha palustris)

Frühlingsimpressionen am Frießnitzer See

1. Mai 2015
(Fotos: Lutz Wolfram, NABU Gera-Greiz e. V.)

Höckerschwan (Cygnus olor)

Höckerschwan (Cygnus olor)

200 Sträucher für vielfältiges Leben

18. März 2015

Gelungener Arbeitseinsatz des NABU Gera-Greiz e. V.

Zu einem Arbeitseinsatz am Sonnabend, den 14. März 2015, hatte der NABU Kreisverband Gera-Greiz e. V. aufgerufen. Es waren Helfer für die Pflanzung von zwei Sicht- und Vogelschutzhecken im Naturschutzgebiet Frießnitzer See gesucht.

Trotz Temperaturen von wenigen Grad über Null und Schneeregen folgten dem Aufruf 15 Naturfreunde. Entlang des Zuganges zum Aussichtsturm und im Bereich des Offenstalles der Wasserbüffel wurden 200 Heckenpflanzen, bestehend aus Schlehdorn (Prunus spinosa), Wildrose (Rosa canina), Hasel (Corylus) und Weißdorn (Crataegus) gepflanzt.

Als kleinen Lohn für ihre Arbeit konnten die Helfer im Bereich des Offenstalles die Wasserbüffel aus nächster Nähe bestaunen. Große Freude löste die Sichtung von Rohrammern (Emberiza schoeniclus) und Goldammern (Emberiza citrinella) aus. Beide in ihren Beständen rückläufigen Vogelarten profitieren von strukturreichen Landschaften mit offenen und verbuschten Wiesen, Gewässerrändern, Böschungen, Büschen und Weidendickicht. Hier bietet das Naturschutzgebiet Frießnitzer See den idealen Lebensraum, dessen Erhalt durch die extensive Beweidung mit den Wasserbüffeln unterstützt wird.

Die dank aller Helfer gelungene Pflanzaktion trägt maßgeblich zur weiteren Vielfalt und Bereicherung des sich in einem intensiv landwirtschaftlich genutzten und artenarmen Umfeld etablierenden Rückzugsgebietes für die verschiedenartigen Tiere bei. Bleibt zu hoffen, dass alle Pflanzen anwurzeln und zu voller Gestalt heranwachsen.

Ein großes Dankeschön an alle Mitwirkenden!

(Fotos: Lutz Wolfram, NABU Gera-Greiz e. V.)

Arbeitseinsatz am Sonnabend, den 14. März 2015

Teamarbeit

Pflanzvorbereitung

Pflanzvorbereitung

 Wasserbüffel im NSG Frießnitzer See

Tierische Helfer

Impressionen im Bereich Sandberg

4. September 2014
(Fotos: Lutz Wolfram, NABU Gera-Greiz e. V.)

Impressionen am Flächennaturdenkmal Waldflachmoor

(Fotos: Lutz Wolfram, NABU Gera-Greiz e. V.)

Radeln durch die Dörfer Ostthüringens

Von Großebersdorf(am Ortsausgang Richtung Gera)über einen Feldweg am Frießnitzer See vorbei nach Frießnitz.

Für die Genehmigung zur Veröffentlichung des Videos, wird Herrn Marcus S. gedankt.