Hochwasser 2013

Durch das Hochwasser Ende Mai bis Anfang Juni 2013, mussten die Arbeiten im Bereich des Frießnitzer See´s unterbrochen werden.
Die meisten Probleme gab es bei den Entschlämmungsarbeiten am See, hier war innerhalb kürzester Zeit der See wieder mit Wasser vollgelaufen, welches in den darauffolgenden Tagen erst wieder abgepumpt werden musste.
Für die Bewohner unterhalb des See´s, waren die Arbeiten aber ein Glücksfall, da viel Wasser durch den leeren See aufgenommen werden konnte und was den Wasserpegel sengte.

(Fotos: Lutz Wolfram & C.Kummer, NABU Gera-Greiz e. V.)

Hochwasser am 27. Mai 2013
(Foto: C. Kummer, NABU Gera-Greiz e. V.)

Hochwasser am 3. Juni 2013

Hochwasser am 3. Juni 2013

Hochwasser am 3. Juni 2013

Hochwasser am 3. Juni 2013

Hochwasser am 3. Juni 2013

Hochwasser am 3. Juni 2013

Ablaufbauwerk am Frießnitzer See

Da das Ablaufbauwerk optisch nicht mehr sehr ansprechend war und auch bauliche Mängel hatte, mussten einige Arbeiten daran durchgeführt werden.
So wurden die beschädigten Gitter im Ablauf und der Dachbelag erneuert. Am Dach wurden Abschlussbleche montiert und das Gebäude mit einem neuen Farbanstrich versehen.

(Fotos: Lutz Wolfram, NABU Gera-Greiz e. V.)

Vor der Instandsetzung.

Nach der Instandsetzung.

Anlegen von Kleingewässern

Da es Amphibien in unserer intensiv genutzten Landschaft schwer haben geeignete Laichgewässer zu finden, denn immer mehr der noch vorhandenen Gewässer verschwinden oder werden zu intensiv bewirtschaftet, wurden in der Verlandungszone des Sees neue Kleingewässer angelegt.

(Fotos: Lutz Wolfram, NABU Gera-Greiz e. V.)

Vom Wassertank zum Fledermausquartier

Neben dem Pumpengebäude der ehemaligen Trinkwasserversorgung, welches als Offenstall für die Wasserbüffel umgebaut wurde, standen uns nun auch zwei oberirdische Wassertanks für die Nutzung zur Verfügung. Diese zwei Tanks sind oben und seitlich mit Erde abgedeckt, so dass im Inneren der Behälter günstige klimatische Bedingungen für die Nutzung als Winterquartier für Fledermäuse herrschen. Um diese Behälter den Fledermäusen zugänglich zu machen, wurde in jeden der Tanks im oberen Bereich ein Einflugschlitz eingearbeitet. Weiterhin wurden im Inneren der Tanks 19 Winterschlafsteine eingebaut, welche durch die Firma Naturschutzbedarf STROBEL zur Verfügung gestellt wurden.

(Fotos: Lutz Wolfram, NABU Gera-Greiz e. V.)

Storchennisthilfe

Eine neue Heimat für das Wappentier des NABU
Bei der Umsetzung des Wiesenbrüterprojektes des NABU Thüringen wurde im Bereich des Offenstalles der Wasserbüffel eine Nisthilfe für Weißstörche aufgestellt.

(Fotos: Lutz Wolfram, NABU Gera-Greiz e. V.)

Feier zum Abschluss der Revitalisierungsarbeiten

Am 11.07.2014 wurden die Revitalisierungsarbeiten des Naturschutzgebietes Frießnitzer See/Struth feierlich abgeschlossen.
Zu dem feierlichen Akt hatte die NABU Stiftung Nationales Naturerbe und der
NABU Kreisverband Gera-Greiz e. V. eingeladen.
Eröffnet wurde die Festlichkeit durch Herrn Christian Unselt von der NABU Stiftung Nationales Naturerbe. In seiner Rede begrüßte er alle Anwesenden und dankte allen Beteiligten für die gelungene Umsetzung des Projektes.
Weitere Redner waren die Landrätin des Landkreises Greiz und der Bürgermeister der Gemeinde Harth-Pöllnitz.
Unter den Gästen der Veranstaltung waren Vertreter des Thüringer Landesverwaltungsamtes, die Landrätin und Vertreter der untere Naturschutz- und Wasserbehörde des Landkreises Greiz, Vertreter der kommunalen Ebene, freiwillige Helfer bei der Umsetzung der angefallenen Arbeiten, Mitglieder des NABU Thüringen, Aktive des NABU Kreisverband Gera-Greiz e. V. so wie Medienvertreter.
Ein Mitarbeiter des Offenen Kanals Gera hielt die Veranstaltung mit der Kamera fest.

(Fotos: Lutz Wolfram & André Oehler, NABU Gera-Greiz e. V.))

(Foto: André Oehler, NABU Gera-Greiz e. V.)

Beweidung der Verlandungszone am See

Wurde das Feuchtgebiet am Frießnitzer See, vor der Renaturierung, mit Pferden und Exmoor- Ponys beweidet, was nicht den gewünschten Erfolg zeigte, wird die Beweidung nun mit Wasserbüffeln durchgeführt.
Durch den Einsatz von Pferden und Exmoor- Ponys wurde zwar der Außenbereich des Feuchtgebietes beweidet, aber in den Feuchtflächen selbst fand hierbei keine Beweidung statt. Um diesen Zustand zu verändern und der Natur wieder mehr Möglichkeiten zu bieten sich auch in den Feuchtbereichen besser entfalten zu können, wurde mit Abschluss der Renaturierung eine Beweidung mit Wasserbüffeln begonnen. Hierzu wurden von der Golden Buffalo Handels GmbH 9 Wasserbüffel erworben, 8 Kühe und 1 Bulle. Zur Umsetzung des Beweidungsprojektes konnte die ERVEMA agrar Gesellschaft Wöhlsdorf mbH gewonnen werden, welche die ökologisch Bewirtschaftung des Feuchtgebites umsetzt.
Ziel der Beweidung ist es den in dem Gebiet vorkommenden Tier- und Pflanzenarten verbesserte Lebensbedingungen zu bieten, um den Erhalt, der im Bestand zum Teil bereits stark verringerten Arten, die Möglichkeit für ein Überleben und Ausbreiten zu schaffen.

(Fotos: Lutz Wolfram, NABU Gera-Greiz e. V.)